Wir folgen einer grundsätzlichen Planungsphilosophie,  die Robert Louis Sullivan treffend  formuliert hat:

Form Follows Function

Nicht die Form, sondern die Funktion ist Ausgangspunkt der Planung. Von sakralen Prachtbauten abgesehen wird bei Gebäuden in der Regel die Funktion im Vordergrund stehen. Für den Architekten ist die sie das Pflichtprogramm, die Form ist Kür.

Das Schöne, fast einem Naturgesetz gleich, ist, dass eine gelungene funktionale Gestaltung häufig bereits die Grundlage eines ansprechenden Äußeren in sich trägt. In der Natur lässt sich anhand unzähliger Beispiele beobachten, dass perfekte Funktion mit perfekter Form Hand in Hand geht.

Bei der Planung eines Einfamilienhauses stellt die Grundrissgestaltung die Funktion des Gebäudes dar. Unser vorrangiges Ziel ist daher, bei den vorhandenen Rahmenbedingungen zunächst die Grundlage für möglichst viel Wohnwert zu schaffen. Erst dann kommt das Design, wobei wir die Bedeutung der optischen Gestaltung keineswegs verkennen möchten.

Eine stimmige Gestaltung muss nicht mit Mehrkosten verbunden sein. Eine besonders ansprechende oder gar außergewöhnliche Architektur lässt sich jedoch nicht zum Null-Tarif verwirklichen. Bei einer gelungenen Konzeption sind die funktionalen Anforderungen erfüllt und die gestaltungsbedingten Mehrkosten bewegen sich innerhalb des Budgets, stehen aber in einer angemessenen Relation zu den Gesamtkosten.