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        Baubeschreibung SF 3.1

Niedrigenergiebauweise Außenwände WLZ 0,09  wasserdichte Kellerwände Kelleraußendämmung  Kellerhöhe Geschosshöhe farbiger Außenputz  Fensterbänke in Granit Edelstahlleitungen Multimediaanschlüsse Spengler in Titan oder Kupfer Passivhausfenster  Dacheindeckung mit echten Tondachziegeln   Parkett

   

Wenn Ihr Bauort nicht weiter als 60 km von Augsburg entfernt ist, erhalten Sie hier eine kostenlose CD-ROM

 

 


1. Vorbereitung des Bauvorhabens

Entsprechend den Festlegungen des Auftrags werden Eingabepläne im Maßstab 1:100, sowie Entwässerungspläne erstellt. Der Bauantrag, einschließlich sämtlicher Anlagen, wird komplett ausgefertigt, dem Bauherrn unterschriftsreif vorgelegt und der Baubehörde zugeleitet. Im Interesse einer schnellstmöglichen Genehmigung wird die Bearbeitung überwacht, so dass sich der Bauherr jederzeit über den Stand des Genehmigungsverfahrens unterrichten kann.

Zusätzlich zur Eingabeplanung werden Ausführungspläne im Maßstab 1:50 gefertigt. Zur bestmöglichen Abstimmung des Bauvorhabens werden diese Pläne dem Bauherrn zunächst als Vorabzug vorgelegt und gemeinsam besprochen. Wenn alle Detailfestlegungen getroffen sind erfolgen die Reinzeichnungen.

Für komplizierte Details werden, soweit erforderlich, für die ausführenden Handwerker weitere Arbeitspläne bis zum Maßstab 1:20, bzw. 1:10 gefertigt.

Im Festpreis enthalten ist die Anfertigung von Planpausen, in der für die Eingabe bzw. Bauausführung erforderlichen Anzahl, sowie die Bauantragsformulare mit Anlagen. Der Bauherr erhält je einen weiteren Satz Eingabe- sowie Werkpläne kostenlos.

Um eine bautechnisch hochwertige Ausführung sicherzustellen, wird für jedes Bauvorhaben, auch wenn amtlicherseits nicht erforderlich, eine eigene statische Berechnung und ein Nachweis gemäß Energieeinsparungsverordnung erstellt.

Die Anschlüsse für Baustrom, Wasser und Entwässerung, sowie behördliche Abnahmen werden bei den zuständigen Stellen beantragt.

 


 

 

2. Planung

Im Leistungsumfang sind folgende Architekten- und Ingenieurleistungen enthalten:

  • Grundlagenermittlung

  • Projekt- und Planungsvorbereitung

  • Entwurfsplanung

  • Nivellierung des Baugrundstücks, einschl. der Aufnahme von Kanaltiefen

  • Genehmigungsplanung

  • Statische Berechnung

  • EnEV-Nachweis

  • Brandschutznachweis

  • Ausführungsplanung im Maßstab 1:50, einschl. evtl. erforderlicher Detailpläne bis zum Maßstab 1:10

  • Technische Betreuung und Bauleitung für den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang

  • Schlussabnahme und Übergabe

 


3. Erdarbeiten

Im Festpreis enthalten ist der Aushub der Baugrube für die Bodenklassen 3 bis 5 (leicht lösbarer bis schwer lösbarer Boden) gemäß VOB/C DIN 18300,  die seitliche Lagerung des Aushubmaterials auf dem Grundstück und das Wiederverfüllen des Arbeitsraums mit dem vorhandenen Material.

Soweit entsprechend der jeweiligen Grundstückssituation zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, sind diese durch den Bauherrn selbst in Auftrag zu geben und abzurechnen. Bei rechtzeitiger Auftragserteilung können diese auch unmittelbar uns in Auftrag gegeben werden, sofern örtliche Bestimmungen dem nicht entgegen stehen. Im einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:

  • Abbruch vorhandener Gebäude einschl. Abbruchgenehmigung

  • Entfernen und/oder Beseitigen eines vorhandenen Pflanzbestands

  • Abfuhr von Aushubmaterial, für das keine Lagermöglichkeit auf dem Grundstück besteht, bzw. das für die Hinterfüllung der Arbeitsräume ungeeignet ist.

  • Evtl. erforderliche Verbau- oder Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube, sowie Verbau- und Unterfangungsarbeiten.

  • Arbeiten außerhalb des Gebäudes für die Ver- und Entsorgung, sowie die Verlegung der notwendigen Netzleitungen für private wie öffentliche Netze.

  • Evtl. erforderliche Schächte für Abwasser oder Regenwasser, sofern kein Anschluss an das öffentliche Netz möglich ist.

  • Wasserhaltungsmaßnahmen bei Grundwasserständen oberhalb 30 cm unter Kellersohle

Grundstücksbedingte Zusatzmaßnahmen können evtl. bereits beim Angebot berücksichtigt werden. Sofern bekannt, sollte daher der planende Architekt bereits in der Entwurfsphase informiert werden.

 


4. Fundamente

Fundamentplatte in mindestens d = 25 cm mit konstruktiver Ober- und Unterbewehrung nach statischer Berechnung, entsprechend Bodenverhältnissen auf Sauberkeitsschicht bzw. Spezialfolie in Betongüte C 20/25. Es wird eine Bodenpressung von mindestens 200kN/qm vorausgesetzt. In die Fundamente wird ein Fundamenterder nach VDE-Vorschrift eingebaut.

 


5. Entwässerung

Je nach örtlichen Gegebenheiten ist zu unterscheiden zwischen einem Mischsystem, bei dem Schmutz- und Regenwasser in das örtliche Kanalnetz eingeleitet wird, und einem Trennsystem, bei dem nur das Schmutzwasser in das öffentliche Kanalsystem geleitet werden darf, Tag- und Regenwasser aber durch geeignete Maßnahmen (z.B. Sickerschächte) auf dem Grundstück abgeleitet werden müssen. Im Festpreis enthalten sind die Kanalleitungen innerhalb des Gebäudes bis zur Hausaußenkante und die Regenwasserfallrohre bis Oberkante Gelände. Wenn die vorhandene Kanaltiefe es zulässt, können die Abwassergrundleitungen auch unter der Kellersohle im Sandbett verlegt werden. Bei nicht ausreichender Kanaltiefe, bzw. bei Einbau von Sanitärgegenständen im Keller ist ansonsten eine Hebeanlage erforderlich. Diese Zusatzmaßnahmen, sowie der Anschluss an das öffentliche Kanalnetz sind gesondert in Auftrag zu geben und zu vergüten.

 


 

 

 

6. Rohbau - Keller

Der Kellerboden wird auf einer Sauberkeitsschicht bzw. auf PE-Folie entsprechend den vorgefundenen Bodenverhältnissen als Fundamentplatte ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung entspricht der statischen Berechnung.

Die  Kelleraußenwände werden aus wasserundurchlässigem Beton in Betongüte C 25/30, d = 24 mit einer Außendämmung aus extrudiertem  Hartschaum d = 12 cm erstellt. In die Arbeitsfuge zwischen Kellersohle und Kelleraußenwand wird zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit ein Fugenband und eine beidseitige Anschlussbewehrung aus Stahlmatten eingebaut.

Eine druckwasserdichte Ausführung des Kellers ( z.B. eine weiße Wanne) und ev. Zusatzmaßnahmen wie wasserdichte Lichtschächte oder Kellerfenster ist gesondert in Auftrag zu geben.  Eine erforderliche Fremdüberwachung gemäß WU-Richtlinie 2003 erfolgt namens und im Auftrag der Bauherrn.

Die Kellerzwischenwände werden massiv aus Ziegelsteinen gemauert. Eine Horizontalisolierung schützt vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit.

Ausführung der Kellerfenster in Kunststoff mit Isolierverglasung, Größe 100 x 80 cm. Vorgesehene Lichtschächte als weiße Kunststoff-Fertigteile, abgedeckt mit Gitterrosten, die sich einbruchsicher verriegeln lassen.

Die Kellerdecke wird als Filigrandecke bzw. aus Massiv-Stahlbeton ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung richtet sich nach den statischen Erfordernissen. Die Kellerhöhe im Rohmaß beträgt 2,375 m, was abzüglich Kellerestrich zu einer lichten Höhe von ca. 2,33 m führt.   Wenn einzelne oder mehrere Kellerräume als Hobby- oder Wohnräume ausgeführt werden, und einen schwimmenden Estrich auf verstärkter Wärmedämmung erhalten, kann es empfehlenswert sein, die Kellerhöhe insgesamt oder in Teilbereichen zu vergrößern. Der Hauseingang erhält ein Podest mit bis zu zwei Stufen für bauseitigen Belag.

Nach Fertigstellung des Kellers erfolgt eine Teilabnahme mit Geländeprotokoll, in dem die geplante Geländegestaltung, die Höhe der Lichtschächte und des Sockelputzes festgelegt werden.

Herstellerinfo: Handwerkliche Herstellung


7. Rohbau - Wohngeschosse

Die Außenwände werden aus 36,5 cm starken Niedrigenergieziegeln WLZ W/(m*K) = 0,09 ausgeführt. Die Innenwände sind aus Ziegeln in Stärke gemäß Planung bzw. statischen Erfordernissen. Die lichte Höhe im Rohmaß beträgt 2,625 m. Geschossdecken als Filigrandecken bzw. aus Massiv-Stahlbeton. Ihre Bewehrung und Stärke entspricht den statischen Erfordernissen. Balkone aus Stahlbeton erhalten auf der Unterseite eine umlaufende Tropfwassernut. Durch entsprechende Abtrennung und Wärmedämmung werden Kältebrücken sicher vermieden. Auf Wunsch bzw. sofern statisch möglich können Balkone auch als Holzkonstruktion ausgeführt werden.

Eventuelle Beton- und sonstige Arbeiten für Außenanlagen, die vom Gelände bzw. der Höhenlage des Gebäudes abhängen sind im Leistungsumfang nicht enthalten und gesondert in Auftrag zu geben (z.B. Terrassen, Außentreppen und -podeste, Wege, Pflasterarbeiten, gärtnerische Gestaltung.

Gutschrift bei Ausführung der Außenwände in Porenbeton oder in einem WDV-System (Wärmedämmverbundsystem =  Ziegel + Styropor ).

Herstellerinfo: Thermopor-Ziegel, handwerkliche Herstellung


8. PUTZARBEITEN

 Außenputz als mehrlagiger Kalkzementputz, letzte Lage wasserabweisend mit altweißer Einfärbung. Die Kornstruktur beträgt 2 - 3 mm. Auf Wunsch können weitere Putzmuster zur Auswahl angebracht werden. Ein farbiger  Putz kann kostenlos oder gegen geringen Mehrpreis (abhängig von der Farbpreisgruppe) in Auftrag gegeben werden. Ausführung von Gesimsen,  Lisenen und Fensterbändern als Sonderwunsch. Der Sockel oberhalb des Geländes erhält einen wasserabweisenden Zementputz, der zur Angleichung oder Absetzung vom übrigen Putz gestrichen wird.

Alle Ziegelwände erhalten einen Weißkalkhydratputz, in Keller- und Feuchträumen auf Zementbasis in den übrigen Wohnräumen auf Gipsbasis. Ortbetondecken erhalten einen entsprechenden Innenputz. Die Putzoberfläche wird gefilzt (leicht rau) ausgeführt. Freie Mauerkanten werden durch verzinkte Kanten-Schutzschienen geschützt.

Ein baubiologisch hochwertiges, mehrlagiges Innenputzsystem auf Rotkalkbasis mit naturweißer oberer Lage steht alternativ zur Verfügung (geringer Mehrpreis, 3 - 5 Tage Bauzeitverlängerung). 

Herstellerinfo: Hasit, Schwenk, Marmorit


9. ESTRICHARBEITEN

Im Keller wird Estrich auf Trennlage ausgeführt. Wohnräume im Erdgeschoss erhalten schwimmenden Estrich auf Wärmedämmung bzw. oberhalb des Erdgeschosses auf Trittschall-Dämmung. Ein offener Kellervorplatz sowie Wohnräume in Kellern sowie in nicht unterkellerten Bereichen erhalten eine Wärmedämmung auf Feuchtigkeitsisolierung. Evtl. Speicher, begehbare Abseitenbereiche im Dachgeschoss, sowie ein ausbaufähiges Dachgeschoss werden mit begehbarem Schutzestrich auf Wärmedämmung ausgeführt. Gemauerte Garagen mit abriebfester Hartkorneinstreuung.

Herstellerinfo: Markenestrich, handwerkliche Herstellung

 


 

10. TREPPEN

Im Festpreis vorgesehen ist eine Stahlbeton-Treppenanlage mit Fliesenbelag, die auch mit anderen Belagsarten versehen werden kann (siehe Bodenbelagsarbeiten). Alternativ ohne Mehrpreis ist bei rechteckigen Treppengrundrissen eine Holzsystem-Treppenanlage mit Trittstufen in Buche, Tragkonstruktion in Stahl oder Holz aufgesattelt, die auch in anderen Holzarten ausgeführt werden kann. Treppengeländer mit senkrechten Stäben in Edelstahl.

Unter Verrechnung der entstehenden Mehr- bzw. Minderkosten können auch alle anderen handelsüblichen Treppenanlagen eingebaut werden (Holzwangentreppen, Marmor- und Granittreppen usw.).

Herstellerinfo: handwerkliche Herstellung



 

 

11. TÜREN

Wohnraumtüren deutscher Markenhersteller werden als echtholzfurnierte oder beschichtete Röhrenspankonstruktion mit runder oder profilierter Kante und Rundkantenzargen eingebaut. Die Türbänder erhalten verchromte Hülsen. Es stehen die folgenden Ausführungen zur Verfügung (Standard kursiv fett):

  • weiß seidenmatt

  • Buche natur

  • Esche natur

  • Esche weiß

  • Ahorn natur

Die Drückergarnituren sind zweiteilig mit Rosette, Fabrikat Hoppe Verona in Aluminium natur oder Messing poliert.

Wenn keine natürliche Belichtung einer Diele bzw. eines Flurs vorhanden ist, erhalten zwei Türen dieses Bereichs einen Glasausschnitt wahlweise in Mastercarré oder Gothic weiß als Einscheibensicherheitsglas.

Eingeplante Ganzglastüren Preisgruppe 1: Fabrikat Mame,  Einscheiben-Sicherheitsglas mit Rillenschliff, Sandstrahlprofil oder Siebdruck, inkl. Schlosskasten, Bändern mit Hülsen und passendem Türgriff. 
Wert inkl. Einbau: € 980,--.
Preisgruppe 2: wie oben mit Mastercarréglas 8 mm. 
Wert inkl. Einbau: € 715,--.

Kellertüren einschl. der Zargen mit Kunststoffoberfläche und Rundzargen, Drückergarnitur Hoppe Verona Alu F1 mit Schild. Feuerhemmende Stahltüren werden entsprechend Vorschrift eingebaut (z.B. im Heizraum).

Haustüre in Aluminium oder Holz, wobei eine Vielzahl von Ausführungsvarianten zur Auswahl stehen.  

Herstellerinfo: Garant, RuKu, Beschläge: Hoppe
Preisinfo: Standard-Wohnraumtüre mit 27-cm-Zarge inkl. Montage € 430.-- , Haustüre mit/ohne Seitenteil: 2.550.--/2000.--.


 

Passivhausfenster bereits im Standard

12. FENSTER UND FENSTERTÜREN

Die Fenstertüren sowie die stehenden Fenster der Wohnräume  werden in Kunststoff weiß hergestellt. Die Montage erfolgt nach den Richtlinien des Instituts für Fenstertechnik Rosenheim (RAL-Montage). Die Fenster verfügen über einen Aushebelschutz durch Pilzzapfenverriegelung. Beschläge in weiß oder Edelstahl. Bäder und WC’s erhalten auf Wunsch Ornamentglas.

Preisgleich zuzüglich der Malerarbeiten können Fenster und Hauseingangstüre in Holz gewählt werden. Holz-/Alufenster, sowie Fenster mit erhöhtem Schall- und Einbruchsschutz auf Anfrage.

Die Verglasung der stehenden Wohnraumfenster erfolgt dreifach.  Sie weist einen u-Wert von 0,7 auf. Eingeplante Dachflächenfenster Fabrikat Velux.

Herstellerinfo: Rehau, Salamander, Velux, handwerkliche Herstellung


 

Weitere Informationen

13. ROLLLADEN/FENSTERLÄDEN

Alle rechteckigen Fenster und Fenstertüren in den Wohnräumen, Bädern und WC’s, auch im ausgebauten bzw. ausbaufähigen Dachgeschoss erhalten, soweit technisch ohne Mehraufwand möglich, Kunststoffrollladen in  wärmebrückenfreien hochdämmenden Ziegelrollladenkästen nach ENEV. Ausgenommen sind Sonderverglasungen (z.B. Atelierfenster), runde Fenster, Erker und Dachgauben.

Zur freien Wahl steht die folgende Farbpalette: beige, creme, weiß, lichtgrau oder grau.

Die Rollladenkästen sind zur Raumseite luftdicht geschlossen. Revision und Montage erfolgt von außen.

Auf Wunsch gegen Aufpreis werden Vorbaurolladen in beliebigem RAL-Farbton eingebaut. Durch entsprechende Form- und Farbwahl können diese Rollladen wesentliche gestalterische Elemente darstellen. Sie sind auch für Schräg- und Sonderverglasungen lieferbar.

Wenn Klappläden vereinbart wurden, werden sie anstelle von Rollladen als Jalousieläden in Aluminium ausgeführt. Sie sind in allen RAL-Farben lieferbar, auf Wunsch mit Kurbel- oder elektrischem Antrieb. 

Herstellerinfo: Beck&Heun, Roma


 

Weitere Informationen

 

 

14. FENSTERBÄNKE

Äußere Fensterbänke aus eloxiertem Aluminium. Weiß beschichtete Ausführung auf Wunsch ohne Mehrpreis. Innere Fensterbänke aus 3 cm starken Natursteinplatten wahlweise aus Granit rosa beta oder bianco sardo.    

In Bädern und WC's wird die Fensterbank im Wandbelag gefliest. In der Küche im Bereich der Arbeitsplatte ist keine Fensterbank vorgesehen.

Fenster im Spitzboden oder im nicht ausgebauten Dachgeschoss erhalten eine Zementmörtel-Solbank.


 

 

 

15. KAMINE

In Standardausführung mit Gasbrennwertheizung wird eine Abgasleitung an geeigneter Stelle vorgesehen. Bei Häusern mit Wärmepumpenheizung ist ein Kaminzug nicht erforderlich und wird nur als Sonderwunsch eingebaut.

Für Häuser mit Pellets- oder Ölbrennwertheizung (Sonderwunsch) gilt:
Grundsätzlich kommt ein einzügiger, feuchteunempfindlicher Erlus-Edelkeramik-Schornstein zur Ausführung.

Falls im Auftrag eine andere Anzahl von Kaminzügen festgelegt wurde, ist diese maßgeblich.  Jeder Kaminzug erhält zwei Kaminputztürchen.  Zum Einsatz kommen Schornsteinsysteme der Firma Erlus. Alle Systeme sind mit Edelkeramik-Muffenrohren ausgestattet und bieten somit bereits ab dem Standardsegment ein Höchstmaß an Sicherheit. Die dreischaligen Erlus Leistungsschornsteine sind zukunftssicher, denn sie verfügen über eine W3G-Zulassung, die den feuchteunempfindlichen Betrieb für alle Brennstoffe sicherstellt.

Gegen Aufpreis lieferbare Premium-Systeme (auch Kombinationen):  
Erlus Edelkeramik-Abgasleitung: Druckdicht, speziell für die Brennwerttechnik optimiert.  
Erlus Edelkeramik LAF-Schornstein: Führt dem Kaminofen stets ausreichend Frischluft zu.  

Ob und welche Kaminzuge zur Ausführung kommen, richtet sich nach dem beauftragten Heizsystem in Ergänzung mit einer evtl. zusätzlichen Vereinbarung im Auftrag. Die Darstellung von Kaminzügen in Planzeichnungen stellt lediglich eine Standortoption dar.

Maßnahmen aufgrund von Kaminkehrerauflagen wie Tritte, Leitern oder Dachausstiege sind gesondert in Auftrag zu geben.

Herstellerinfo: ERLUS

 


Weitere Informationen

 

16. ZIMMERERARBEITEN

Der Dachstuhl wird bei Satteldächern als Pfettendachstuhl aus Fichtenholz der Güteklasse I - II, Schnittklasse AB mit baulichem Holzschutz ausgebildet. Die Sparrenhöhe beträgt 20 cm. Auf die Sparren wird Windrispenband aus verzinktem Stahlblech, entsprechend statischer Erfordernis angebracht. 

Sichtbare Teile des Dachstuhles werden gehobelt. Pfettenköpfe werden angeschrägt. Die äußere Dachhaut besteht im Bereich der Dachuntersichten aus einer 19 mm starken Holzschalung aus gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte. Eine armierte, diffusionsoffene Kunststofffolie schützt den übrigen Dachbereich vor Flugschnee. Die darüber befestigte Konterlattung (in Längsrichtung oberhalb der Dachsparren) stellt die Unterkonstruktion für die Dachlattung dar. Latten ca. 24x48 mm aus Fichtenholz, Güteklasse I, Schnittklasse A, zur Eindeckung mit Tondachziegeln.  

Sonstige Dachkonstruktionen, Flachdächer: Dimensionierung von Tragkonstruktionen und Dämmstoffstärken entsprechend Berechnung des Fachingenieurs.

Herstellerinfo: handwerkliche Herstellung


 

Weitere Informationen

17. DACHDECKERARBEITEN

Bei Sattel- und Pultdächern >= 16° Neigung erfolgt die Dacheindeckung mit echten Tondachziegeln Fabrikat Rupp Keramik, Creaton oder Ergoldsbacher als Flachdachziegel. Soweit nach den örtlichen Vorschriften möglich kann der Bauherr ohne Mehrpreis unter folgenden Ausführungen auswählen: Ziegel natur, rot engobiert, Kupfer engobiert,  und anthrazit engobiert. Alternativ stehen im erweiterten Standard die Edelengoben,  Quarzengoben und Hochglanzengoben (Glasuren) der jeweiligen Hersteller mit einer Vielzahl von Farben und Oberflächen zur Verfügung.

Zusätzlich enthalten sind: 10 Ersatz-Dachziegel, 4 Ersatz-Ortgangziegel, 2 Ersatz-Firstziegel.

 Herstellerinfo: Lafrage-Braas, Creaton, Erlus


18. SPENGLERARBEITEN

Sämtliche Spenglerarbeiten einschl. der halbrunden Dachrinnen, der Einlaufbleche, der erforderlichen Formstücke und Fallrohre, Kaminverwahrungen und -ummantelungen sowie eventuelle Anschlüsse und Einfassungen werden entsprechend den Empfehlungen des ZVSK (Zentralverband Sanitär, Heizung, Klempner) in Titanzink ausgeführt. Kupfer- oder Edelstahlausführung unter Verrechnung der jeweils aktuellen Preisdifferenz. Evtl. Ortgangverblechung nach Absprache.  

Herstellerinfo: handwerkliche Herstellung

19. METALLARBEITEN

Je nach Planung werden Treppengeländer in Metall (wahlweise in Holz) oder ein Handlauf an der treppenäußeren Wand (wahlweise Holz oder Metall) eingebaut. Eingeplante Balkongeländer, Fenstergitter oder französische Balkone aus Schmiedeeisen.

Außen liegenden Metallteile werden vor dem Einbau feuerverzinkt und dadurch zuverlässig gegen Rost geschützt.

Herstellerinfo: handwerkliche Herstellung


20. ELEKTROINSTALLATION

Die gesamte Elektroinstallation wird entsprechend den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunternehmens ausgeführt.

Die Elektroinstallation der Wohngeschosse und in gemauerten Garagen erfolgt komplett in Leerrohren. Die Ausstattung sämtlicher Wohnräume erfolgt mit weißen Großflächenschaltern und -steckdosen im Modulprogramm. Es erhalten:

Wohnen

  • 2 Deckenbrennstellen

  • 3 Doppelsteckdosen

  • 1 Schalter mit Steckdose an jeder Innentüre

  • 1 elektronischer Helligkeitsregler

  • 1 Leerdose Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Wohnen/Essen wie Wohnen jedoch:

  • 3 Deckenbrennstellen

  • 4 Doppelsteckdosen

  • 2 Leerdosen Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Essen

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 2 Doppelsteckdosen

  • 1 Leerdose Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Küche: 

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 4 Doppelsteckdosen

  • 1 Anschluss Elektroherd

  • 1 Anschluss Geschirrspüler

  • 1 Steckdose für Kühlschrank

  • 1 Steckdose für Dunstabzug

  • weitere Deckenbrennstelle mit Schalter und Steckdose für Küchen mit Essplatz

Speise: 

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

Hauswirtschaftsraum:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 2 Doppelsteckdosen

  • 1 Anschluss Waschmaschine

  • 1 Anschluss Trockner

Arbeiten:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 3 Doppelsteckdosen

  • 1 Leerdose Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Gast:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 2 Doppelsteckdosen

Windfang/Garderobe:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

Diele:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 2 Wechselschalter

Treppe Erd- und Obergeschoss:

  • 2 Lichtauslässe

  • 1 Wechselschaltung mit Steckdose

Schlafzimmer: 

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Steckdose am Schalter

  • 3 Doppelsteckdosen

  • 1 Leerdose Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Kinderzimmer:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Steckdose am Schalter

  • 2 Doppelsteckdosen

  • 1 Leerdose Multimedia einschließlich Leerrohr für Radio + Fernsehen und zwei weitere Medien nach Wahl (Telefon analog, ISDN, Computer-LAN, ADSL) 

Bad/Dusche: 

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 2 Wandauslässe (Dusche 1)

  • 1 Steckdose am Schalter

  • 3 Steckdosen (Dusche 2)

WC: 

  • 1 Wandbrennstelle

  • 1 Steckdose am Schalter

Terrasse/Balkon/Loggia: 

  • 1 Brennstelle mit Ausschalter

  • 1 Außensteckdose

Garage:

  • 1 Decken- oder Wandbrennstelle

  • 1 Wechselschalter mit Steckdose

  • 1 Doppelsteckdose

  • 1 400-Volt-Drehstromsteckdose

Kellertreppe:

  • 1 Decken- oder Wandbrennstelle

  • 1 Wechselschalter mit Steckdose

Standardkeller:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Steckdose am Schalter

Keller/Hobbyraum:

  • 2 Doppelsteckdosen zusätzlich

Keller/Waschküche:

  • 1 Deckenbrennstelle

  • 1 Schalter mit Steckdose

  • 2 Doppelsteckdosen

  • 1 Anschluss Waschmaschine (wahlweise statt HWR oder anderweitig)

  • 1 Anschluss Trockner (wahlweise statt HWR oder anderweitig)

Dachspitz (ab 1,80 nutzbare Höhe):

  • 1 Brennstelle

  • 1 Schalter (einfach) mit Steckdose

Sonstiges: Anschlussmöglichkeit für Waschmaschine und Trockner wahlweise auch in Bad oder  Küche. Leerrohre für Klingelanlage, Sprechanlage, Türöffner, Kabelanschluss und an alle Multimediasteckdosen. Bei Vereinbarung einer Fußbodenheizung werden Raumthermostate eingebaut.

Herstellerinfo: Berker, Busch-Jaeger, Dörken


 

21. HEIZUNG UND WARMWASSER

Serienmäßig eingebaut wird eine  Gas-Brennwert-Anlage Vitodens 200 Fabrikat Viessmann als Kombi-Wandkessel mit modulierendem MatriX-compact Gasbrenner und Inox-Radial-Heizfläche (Stiftung Warentest: sehr gut).   

Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen 160 Liter Brauchwasserspeicher, Fabrikat Viessmann, Vitozell V 100, korrosionsgeschützter Speicherbehälter aus Stahl mit zwei Schichten Emaillierung und katodischem Schutz über Magnesiumanode. Bei Häusern mit über 180 qm Wohnfläche (gemäß Eingabeplanung) und Einliegerwohnung, sowie bei Zweifamilienhäusern wird ein separater Standboiler mit 300 Liter Fassungsvermögen und Anschlussmöglichkeit für eine Wärmepumpe oder Solaranlage installiert.
Der Einbau erfolgt im Dachspitz sofern technisch möglich oder nach Wahl der Bauherrn.

Vorbereitung zum späteren oder bauseitigen Einbau einer Anlage zur solaren Brauchwasserbereitung.

Endlackierte, formschöne Niedertemperatur-Kompaktheizkörper Dimensionierung und Anordnung nach Wärmebedarfsberechnung bzw. Wünschen der Bauherrn. Jeder Heizkörper mit absperrbarer Verschraubung, Konsole, Halter- und Entlüfter, sowie  Marken-Thermostatventil

Durch einen wandseitigen Anschluss der Heizkörper wird die Reinigung der Böden erheblich vereinfacht.

Eine Beheizung erhalten sämtliche Wohnräume. Nicht beheizt werden Speis, Abstell-, Speicher-, Keller und unbewohnte Dachgeschossräume ungeachtet ihrer Bezeichnung in Planunterlagen, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.

Erweiterter Standard: 

1) Für Bäder und Duschen: Fußbodentemperierung mit im Estrich verlegten Heizschlangen, angeschlossen an den Heizkörperrücklauf, Regelung über Rücklauftemperaturbegrenzer.

2) Fußbodenheizung: Ausführung mit  diffusionsdichten, vernetzten Rohren. Jedes Geschoss mit Fußbodenheizung erhält einen eigenen Verteiler.  Häuser mit Fußbodenheizung im Erdgeschoss können auch mit Radiatorheizung im Dachgeschoss oder Keller kombiniert werden. Bäder mit weniger als 8 qm Wohnfläche, die mit Fußbodenheizung ausgestattet sind, werden mit auf <= 10 cm reduziertem Verlegeabstand der Rohre ausgeführt.  Jeder Wohnraum mit Fußbodenheizung erhält ein Thermostatventil zur Regelung der Raumtemperatur.

3) Integrierte Hauswärmezentrale mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmepumpe statt konventioneller Heizung. (Heizkostenersparnis bis ca. 70% in Verbindung mit Fußboden oder Wandheizung). Technische Details, allgemeine Tipps und Preise finden Sie hier. 

4) Wärmepumpenheizung: In Zusammenarbeit mit einem renommierten deutschen Hersteller (Testsieger Stiftung Warentest 06/2007) können wir Ihnen die nach unabhängigem Urteil beste Wärmepumpe auf dem Markt anbieten. Wir empfehlen die Verbindung der Wärmpumpe mit einer Fußbodenheizung. Das von uns angebotene Konzept ist besonders praxisgerecht, da rund 70 qm Wohnfläche zusätzlich durch Heizkörper beheizt werden können, ohne dass der Jahreswirkungsgrad von 4,7 bzw. der Wirkungsgrad der Anlage von ca. 5,8 dadurch beeinträchtigt würde. Optional und gegen geringen Mehrpreis besteht die Möglichkeit, die Anlage auch zum Kühlen zu verwenden, wodurch eine echte Vollklimatisierung erreicht werden kann. Je nach Grundstücks- und Bodenverhältnissen kann die Anlage mit Grundwasser, Erdsonden oder Erdkollektoren betrieben werden. Die Vereinbarung einer Wärmepumpenheizung gilt immer vorbehaltlich ihrer technischen Realisierbarkeit ab Wärmequelle. Die vor technischer Realisierung notwendige Prüfung ist gesondert zu vergüten. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen besteht die Möglichkeit, auf eine Luft-/Wasserwärmepumpe mit interner oder externer Aufstellung umzudisponieren, was unter Berücksichtigung der Kosten für die Wärmequelle bei Wasser-/Wasserbetrieb zu annähernd gleichen Kosten führt. 

Pellets-Heizanlagen und Wandheizungen auf Anfrage.

Herstellerinfo: Viessmann, Vaillant, Buderus,  Kermi, Danfoss, Heimeier, Polytherm, Velta, Stiebel Eltron 


 

Weitere Informationen

 

 22. SANITÄRINSTALLATION

Die Sanitärinstallation erfolgt ab Wasseruhr mit Edelstahl- oder Geberit-Mepla-Rohren.

Die Sanitärobjekte sind hochwertige Markenfabrikate deutscher Fertigung (Villeroy & Boch, Kaldewei, Geberit, Grohe, Cerafit usw.)

Falls keine anderen Vereinbarungen getroffen worden sind, sind folgende Sanitärobjekte sind im Festpreis enthalten:

1.) Bad: 1 WC, 2 Waschtische, 1 Badewanne, 1 Dusche

2.) WC : 1 Handwaschbecken, 1 WC

Sollten in Plänen eine andere Art oder Anzahl von Sanitärgegenständen dargestellt sein, sind diese enthalten, sofern eine ergänzende Vereinbarung getroffen wurde.

Die Bauherrn sind in der Wahl der Sanitärausstattungsgegenstände und des Zubehörs frei. Es stehen alle bekannten Markenfabrikate, sowie die Hausmarken des Sanitärgroßhandels zur Verfügung. Preisdifferenzen werden auf Basis der Bruttolistenpreise ausgeglichen.

Es besteht die Möglichkeit, die Sanitärgegenstände bereits vor Auftragserteilung zu bemustern. Die individuell zusammengestellte Sanitärausstattung inkl. evtl. Mehr- oder Minderkosten wird dann Bestandteil des Bauauftrags. Mehrkosten für evtl. spätere Sonderwünsche können so vermieden werden.

Als Grundstandard sind für die Sanitärgegenstände inkl. Zubehör  folgende Preise vorgesehen:

Gäste-WC:
Handwaschbecken  € 465,--
WC-Anlage  € 725,--
Bad:
Badewannen-Anlage € 1.135,--
Duschwannen-Anlage € 680,--
Waschtisch-Anlage je  € 560,--
WC-Anlage  € 725,--
Sonderausführungen und Ergänzungen:
Eckbadwannen-Anlage € 1.635,--
Bidet-Anlage € 475,--

Ein Gartenwasseranschluss mit Absperrvorrichtung und automatischer Entleerung wird an geeigneter Stelle angebracht.

Herstellerinfo: Villeroy & Boch, Kaldewei, Geberit, Grohe, Ideal Standard


 23. FLIESENARBEITEN

Bodenfliesen erhalten Küche, Speis, ein abgeschlossener Windfang, Bad und WC. Eingeplante Balkone erhalten ebenfalls Bodenfliesen.

Bäder und WC’s werden 1,80 m hoch gefliest. Die Schürzen von Bade- und Duschwannen werden eingefliest. Eine farblich passende Verfugung, sowie der Einbau dauerelastischer Fugen sind im Festpreis enthalten.

In Duschbereichen erfolgt die Verlegung der Wandfliesen mit einer elastischen Abdichtung.

Es können Boden- und Wandfliesen zu einem Materialpreis von € 30,--/qm   inkl. MWSt. in den Formaten 15 x 15, 10 x 15 und 20 x 20 cm nach eigenem Geschmack ausgewählt werden.

Keramikbeläge im Außenbereich werden wasserdicht verfugt und im Buttering- Floating-Verfahren verlegt. Der Belag erfolgt mit frostsicheren Klinkern oder Fliesen bis zu einem Materialpreis von € 30,--/qm.

Die Auswahl von Fliesen ist nicht auf eine vorgegebene Palette beschränkt, so dass alle lieferfähigen, handelsüblichen Fliesen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Materialpreise einzelner Bereiche können gegeneinander verrechnet werden.

Herstellerinfo: Alle innerhalb der Preisgruppe


24. BODENBELÄGE

Die standardmäßig vorgesehenen Bodenbeläge sind nachstehend fett kursiv hervorgehoben. Ergänzend aufgeführt sind die gängigsten, bzw. von uns empfohlenen Alternativen.

Windfang EG (abgeschlossen):

  • Bodenfliesen

  • Granit

  • Marmor

  • Parkett

Bäder, WC’s:

  • Bodenfliesen

  • Granit

  • Marmor

Küchen:

  • Bodenfliesen

  • Granit

  • PVC

  • Parkett

  • Laminat

Geschosstreppen:

  • Bodenfliesen

  • Granit

  • Teppich

  • Holzbelag

Sonstige Wohnräume:

  • Laminat

  • Teppichbodenbelag

  • Kork

  • Parkett

  • Fliesen

  • Natursteinbelag

Hobbykeller/als Wohnraum ausgebaute Keller:

  • PVC

  • Fliesen

Bei Verwendung eines anderen Belags im Keller sollte eine Verlegung erst nach Fertigstellung der Gartenanlagen erfolgen, da bis dahin die Möglichkeit eines Wassereintritts über die Kellerfenster besteht.

Die Materialqualität von Teppichboden liegt inkl. MWSt. bei € 25,60/qm. Laminat mittlerer Beanspruchung wahlweise ohne Aufpreis. PVC für Hobbykeller/als Wohnraum ausgebaute Keller Materialqualität € 15,30/qm, in Wohngeschossen € 20,45/qm. Falls keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden beträgt die Materialqualität bei:

  • Granitbahnen: € 61,40.--/qm

  • Granitfliesen: € 48,60/qm

  • Marmorbahnen: € 51,10/qm

  • Marmorfliesen: € 40,90/qm

Weitere Informationen

Bei Parkett wird ein Schiffsboden- bzw. Stabparkett in Buche mit 3,7 mm Nutzschicht, Oberfläche 6-fach UV-versiegelt, löse- und formaldehydfrei, verlegt.

Bei späteren Änderungen ist zu beachten, dass die Verlege- und Nebenkosten verschiedener Beläge unterschiedlich sind und Faktoren wie  Raumgröße und  - zuschnitt, Vor- und Nebenleistungen auch anderer Gewerke, Muster, Verlegemenge, Verschnitt, Randleisten usw. eine Rolle spielen.

Herstellerinfo: Vorwerk, Osmo, Berg&Berg, bzw. innerhalb der Preisgruppe


25. MALERARBEITEN

Die Putzflächen aller Wohnräume wie der Kellerräume werden mit umweltfreundlicher Innendispersions- oder Silikatfarbe gestrichen. 

Die Fugen der Filigrandecken von Wohngeschossen werden gespachtelt, die Decken mit flüssiger Raufaser beschichtet. 

Holzgeländer, Holzverschalungen, sowie sichtbare Teile der Dachkonstruktion werden mit offenporiger PCP-freier Holzschutzlasur fachgerecht eingelassen.  Balkongeländern sowie FH-Elemente werden grundiert und erhalten einen Lackanstrich. Der eingefärbte Außenputz erhält zusätzlich einen Egalisierungsanstrich nach Herstellerempfehlung. Der Kellersockel wird mit wasserabweisender Außendispersionsfarbe gestrichen.

Herstellerinfo: Alpin, Glasurit


Weitere Informationen

26. DACHAUSBAU

Ein ausgebautes Dachgeschoss wird mit einer Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 ausgeführt. Es wird zwischen den Sparren und den Kehlbalken mit 200 mm starkem Klemmfilz wärmegedämmt. Als Dampfbremse und Windsperre wird eine diffusionsoffene Folie und Dichtband eingebaut. Decken und Dachschrägen werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Abseitenwände werden aus Ziegelwänden mit Zusatzdämmung oder in Trockenbau hergestellt. Sonstige Ausstattung grundsätzlich wie in den übrigen Wohngeschossen.

Ab einer nutzbaren Höhe von 1,80 im Dachspitz: Luftdichte Einstiegsmöglichkeit. Bei Einbau einer Einschubtreppe (Sonderwunsch) wird zur Vermeidung von Schwitzwasser die Wärmedämmung der Schrägen im Dachspitz empfohlen.

Bei ausbaufähigem Dachgeschoss: Geschosstreppe mit abgemauertem, verputztem Treppenhaus, Wohnraumtüre, Podest. Der spätere Ausbau ist vorbereitet mit Anschlüssen für Versorgungs-, Entsorgungs-, Strom- und Heizungsleitungen. Im Festpreis bereits enthalten ist der Einbau eingeplanter Fensterelemente einschl. der Fensterbänke und der Kehlbalken. Estrich-, Isolier- und Putzarbeiten sind bauseitig zu erbringen. Entsprechendes gilt für nicht ausgebaute Räume (z.B. Speicher) in einem ausgebauten Dachgeschoss.

Herstellerinfo: Isover


27. KELLERAUSBAU

Auf Wunsch können einzelne Kellerräume wie Wohnräume ausgebaut werden. Folgende Maßnahmen (weitere auf Anfrage) sind nach Vereinbarung möglich: Heizung, Wohnraumputz, Fußbodenaufbau mit schwimmendem Estrich auf Feuchtigkeitsisolierung und Wärmedämmung, Oberboden wahlweise PVC oder Fliesen.

 


28. BAUSEITIGE LEISTUNGEN

Bodenaustausch-, Gründungs- oder Abdichtungsmaßnahmen die durch die vorgefundenen Bodenverhältnisse zusätzlich erforderlich werden sollten, sind nicht im Festpreis enthalten. Das gleiche gilt für Leistungen, die grundstücksbedingt sind (z.B. Unterfangungsmaßnahmen, Hebeanlagen, falls Sanitärgegenstände/Abläufe im Keller eingeplant sind oder die Kanaltiefe nicht ausreicht, Grundwasserabsenkungen bei Wasserständen oberhalb der Kellersohle, Regen- und Abwasserleitungen ab Außenkante Gebäude usw.) bzw. aufgrund behördlicher oder sonstiger Auflagen erforderlich werden. 

Die bauseitige Gelände- bzw. gärtnerische Gestaltung ist so vorzunehmen, dass das Bauwerk nicht von Oberflächenwasser beeinträchtigt wird. Sockelputze sind vor dem Anfüllen entsprechend DIN 18195 zu schützen.

Der Baustrom wird auf Rechnung des Bauherrn angemeldet. Für die Dauer der Rohbauarbeiten wird der abgelesene Verbrauch von der Baufirma übernommen. Brennstoff für die Inbetriebnahme der Heizung oder Kältebauperioden wird bauseitig gestellt.

Die Baustelle wird ebenerdig, ohne Grund-, Hang- oder Schichtwasser vorausgesetzt. Sie muss während der Bauzeit für Fahrzeuge bis 40 to Gesamtgewicht erreichbar sein und genügend Lagermöglichkeiten für Material und Erdaushub bieten. Anschlussmöglichkeiten für Ver- und Entsorgung sowie die erforderlichen Schächte müssen vorhanden sein, bzw. bauseitig erstellt werden. Der Bauplatz muss im Baubereich frei von Gebäudeteilen, Baumbestand und sonstigen Hindernissen sein.

 


29. Garagen

Garagen als integrierter Bestandteil des Gebäudes sind im Leistungsumfang enthalten. Ausführung der Außenwände in Ziegel, handwerklich gemauert, Innen- und Außenputz wie Wohngebäude. Abriebfester Estrich mit Hartkorneinstreuung. Zusätzliche 400-Volt-Drehstromsteckdose.

Angebaute oder freistehende Garagen entsprechend gesonderter Vereinbarung. Auf Wunsch bzw. entsprechend Planung Fertigteilgaragen nach Lieferprogramm führender Hersteller.

 


30. SONSTIGES

Alle Preisangaben sind Händler- bzw. Herstellerlistenpreise inkl. MWSt. Falls nicht ausdrücklich angegeben sind Einbau bzw. Montage, Nebenleistungen, auch bei anderen Gewerken, und Rabatte nicht berücksichtigt.

Ergänzend zu den Festlegungen dieser Leistungsbeschreibung erfolgt die Ausführung des Bauvorhabens auf Grundlage der technischen Festlegungen der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB/C)

Änderungen, die den Wert des Bauwerks nicht beeinträchtigen, bzw. ihn verbessern bleiben vorbehalten.

 


31. ENERGIESPARBAUWEISE

Wir beraten  ausführlich und neutral zu allen Aspekten des energiesparenden Bauens. Wärmepumpenheizungen bedürfen einer vorherigen Analyse der Grundstückssituation.

Optionale Leistungen sind:

·         Stehende Wohnraumfenster mit warmer Kante

·         Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 mit 300 mm starker Wärmedämmung

·         Außenwände als Passivhauskonstruktion


32. Erweiterter Standard

Gegen bezahlbaren Aufpreis erhalten Sie bei uns z. B. folgende Leistungen:

- Ausführung der Dachziegel mit Edel- und Hochglanzengoben

- Zentralstaubsauganlage ( ein Beitrag zu Komfort + Hygiene, fast ein Muss für Allergiker)

- solare Brauchwassererwärmung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung für zukünftige Technologien

- Regenwassernutzung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung bzw. Erdtank für Gartenbewässerung

- Farbgestaltung innen und außen (wir helfen Ihnen per Computeranimation zum unverwechselbaren Design)

- Balkongeländer in Edelstahl  (langlebig und elegant, voll im Trend)

 

AUGUSTA ZIEGELBAU GmbH

- Alle Rechte vorbehalten -

 

 


Baubeschreibung
Economy

Für das etwas schmälere Budget: Alle Häuser unserer Standardserien sowie individuelle Planungen erhalten Sie auch in preiswerterer Ausführung auf Grundlage unserer Baubeschreibung EC 30

 


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